| Lotus Notes - Die Geschichte |
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Anfang der 70er Jahre begann Prof. Wooley am CERL (Computer Education Research Laboratory) der University of Illinois Experimente durchzuführen mit den damals neuen Röhrenbildschirmen. Er und sein Team entwickelten eine Anwendung, die klassische Notizzettel elektronisch nachbildete. Sie nannten das System Notes. 1984, zehn Jahre später gründeten die drei Absolventen Ray Ozzie, Ken Lawell und Tim Halvorsen die Firma Iris Associates in Boston. Die Firma war klein und pflegte gute Beziehungen zur zwei Jahre älteren Firma Lotus unter der Leitung von Jim Manzi. Ray Ozzie wirkte als externer Mitarbeiter wesentlich bei der Entwicklung von Lotus Symphony mit. Die drei Gründer von Iris brachten ihre Erfahrungen vom CERL mit. Ihr Ziel war eine Windows-Version von Notes. 1984 brachte Microsoft Windows auf den Markt und Notes lief darauf als eine der ersten Windows-Anwendungen. Bis 1991 wurde Notes nur im Rahmen von Projekten eingesetzt und war nicht frei erhältlich. m März 1993 wurde Lotus Notes 3.0 veröffentlicht, zu dieser Zeit nutzten ca. 2.000 Firmen mit 500.000 Mitarbeitern Lotus Notes. In diesem Release wurde das Benutzerinterface stark verändert. Auch wurde der Preis von Notes 3.0 stark gesenkt, um es besser im Markt platzieren zu können. Um die Menge an Benutzern besser handhaben zu können, gab es ab Version 3.0 einen eigenen Windows Server. Als wichtiges Feature kam die Volltextsuche, die bis heute eine wichtige Rolle spielt hinzu. m Januar 1996 wurde Lotus Notes 4.0 vorgestellt, wieder mit verändertem Benutzerinterface, das dem Heutigen noch sehr ähnlich sieht. Durch die ständige Preissenkung konnte Lotus das Produkt Notes sehr gut verkaufen. Für Notes Entwickler war die Einführung von Lotus Script von großer Bedeutung, da man so viel flexibler programmieren kann. Lotus Script ist eine Basic Script Sprache, die sich sehr stark an Visual Basic von Microsoft anlehnt. Auch war es nun möglich statische Webseiten auszugeben. it der Version 4.5 veränderte sich die Lotus Notes Welt merklich, da der Notes Server zum Domino Server umgetauft wurde und auch dynamische Webinhalte darstellen konnte. Es wurden weitere Internetprotokolle wie SMTP und POP3 hinzugefügt. Auch wurde der PIM-Bereich um die Funktionen Kalender und Termine erweitert. Die heute wichtige Funktion „Verstecken wenn“ ist für das Web und den Notes Client hinzugekommen und erlaubt es wesentlich bessere Applikationen zu erstellen. n der Version 5.0, die 1999 erschien wurde die Webintegration stark vorangetrieben. Das bedeutete auch das weitere Internetprotokolle integriert wurden. Notes wurde um zwei weitere Produkte erweitert, dem Administrator und dem Designer. Mit dem Administrator wurde das Verwalten und Monitoring der Domino Server stark verbessert. Somit konnten Administratoren größere Servernetzwerke einfacher verwalten. Mit dem Designer war es möglich größere Anwendungen schneller zu entwickeln. m Oktober 2002 wurde die Version 6.0 ausgeliefert. Diese Version wurde teilweise neu entwickelt um die Performance zu steigern, das brachte bis zu 30% mehr Geschwindigkeit. Es wurde viel im Endanwender Bereich getan um das arbeiten mit Lotus Notes zu erleichtern. Im Designer wurden viele Features für die Webentwicklung hinzugefügt, die einem die Entwicklung stark vereinfachten. Im Administrator wurden Features hinzugefügt, die das Administrieren von Clients vereinfachte. Seit der Version ist das Hosten von mehreren Unternehmen auf einem Server möglich geworden. |



